FeedVersatzung
AllerleiBau-Lexikon 1881

Versatzung, . (Zimm.), eine Verbin dung zweier Hölzer, deren eines mit seinem Hirnholz gegen das Langholz des andern trifft, manchmal mit Verz apfung verbunden; bei der V. ist das Hirnholz, reso. die Brust des Zapfens, in das; mitdemZapfenloch versehene Holz, aber nicht tief, eingefügt und wirkt strebend. Man unrade, einfache b) schräge, einfache V., s. Fig. mit Brüstung, schräge, doppelte oder abgesetzte V., s. Fig. 3468; d)schräge V. mit Zapfen und Brüstung, s. Fig. 3469; e) B. mit Zapfen, s. Fig.388, Fig. 3466-3470. Zu Art. Versatzung 386, 387, im I. Bd.; ) V. mit Anblattung, s. Fig. 384; g) doppelte V., s. Fig. 3470. Einige andere Formen s. Fig. 2074 bis 2077. — 2.(Grundb.) s. v. w. Umdüämmung — 3. Auch Absatz am Riegel; s. d. Art. Schloß. —4. Bei Zinngießern Zusatz von Blei oder Kupfer u. Wismuth zum Zinn. — ek Heidelberg DFC 5. (Deichb.) Absatz, Wendeplatz an der Dielenbahn, auf welcher das Material zum Deichbau hinzugekarrt wird. Die dieselben bildenden Dielen heißen Verfatzdielen. — 6. (Bergb.) s. Bergeversatzmauer.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 4, S. 422Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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