Wasserfilter, m. 92 meist nicht besonders reine Beschaffenheit des Wassers in Wass rrleitunge n, aber auch so Witen Brunnen⸗ u. Quellwassers läßt eine Filtrirung besonders wünschenswerth erscheinen. Als vorzüglich geeignetes Material hierzu hat sich die sog. plastische Kohle bewährt u. die meisten W., z. B. die von Hertlein in Leipzig, Hermann Lorenz in Berlin S0., Engelufer 15, und dergl., sind mit diesem Material hergestellt. Die W. beider Fabriken sind besser als die englischen u. franzö sischen, indem sie schneller filtriren, größere Flüche im Verhältnis zur Kohlenmasse darbieten u. eher die Reinigung u. Aus-Wanelnn durch —5— achverständige zulassen.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 4, S. 451Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei