Wasserhaltungsschacht, m., frz. puits d'épuisement, d'ehaure, in Belgien: bure f. aug pompes, s. v. w. Kunstschacht, Pumpenschacht. Wasserhammer, m., Hammerwerk, das von einem Wasserrad getrieben wird. wasserhart, adj., thoniger und lehmiger Boden erlangt durch mäßigen Regen eine gewisse Zähigkeit der Oberfläche, die man, halb ironisch, Wasserhärte nennt. WMasserhaspel, m., 1. f. v. w. Wassergöpel. — 2. Sechsflügeliger Haspel, in einen Graben etc. eingehängt, wird durch das Wasser selbst getrieben u. baggert so mit seinen Flügeln den Graben aus.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 4, S. 455Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei