Waßersäulengebläsr, u. frz. machine soufflant co⁰lonne d'eau, engl. water-pressure blast-engine, Art. Gebläse. d'eau, engl. water-pressure-engine, ist eine besond zur Wasserhaltung in Bergwerken benutzte Pumpe, de-Kolben ähnlich dem einer Dampfmaschine im Cylin durch Wasser getrieben wird. Das Wasser muß viel e fälle (über 14 m.) haben, braucht aber nur in gerin Menge zuzufließen. Sie haben entweder die Bestimmut andere Maschinen zu treiben oder was die hauptfächlich Verwendung in Bergwerken ist, Wasser aufeine bedeuter LBERG O Universitats enu, Höhe zu heben. a) Einfach wirkende W., frz. machine eger, à C. d'eau à simple eflet, engl. single acting w.-P.-E., gen., s. Fig. 3509; der Kolben A wird im Treibeylinder BE ein⸗ nur nach einer Richtung, aufwärts, durch das Wasser getrieben und sinkt dann von selbst herab. Das Wasser, welhine.sches in dem sog. Injektions-oder Einfallsrohr durch das obere Bassin in seinem Abgang ersetzt wird, fließt durch ntal. O zu u tritt durch D unter den Kolben; sobald der Kolben engl. völlig gestiegen ist, wird das Drehventil U geschlossen; der Anfang des Kolbenhubes innegehaltenen tiefsten Stellung (Fig. 3509) in die höchste Stellung (Fig. 3510) über; das eser-Wasser kann aus D nach G treten und der Kolben A kann herabsinken. Fist etwas breiter als E, um vom Wasser von selbst gehoben zu werden; damit nun beide sinken ch wirkende Wassersäulenmaschine. Fig. 3510. amit am Schluß jedes Auf⸗ und Niederganges auf den Bogen ssen P W dadurch das Hebelwerk ORS bewegen, welches die Steuerung treibt. Das Rohr Mführt lns; beim Steigen von Edas über F stehende Wasser dem Abzugskanal zu. Die Kolbenstange ist mit einer Pumpente à stange oder mit einem Gestänge in Verbindung gesetzt, s. d. und mit dem Kolben zugleich werden also diese Kunststangen gehoben und so das Wasser gefördert. b) Dopnne pelt wirkende W. (Fig. 3511). Hier wirkt die Steueders rung so, daß das Aufschlagwasser einmal durch G und ren Dlunter, einmal durch Fu. Oüber dem Kolben A in den ider Cylinder Beintritt. Während des Kolbenaufsteigens kann Ge⸗ das über & befindliche Wasser, welches durch K vor weiiger terem Zulauf geschützt ist, bei L. abfließen. Die Steuerung mg, wird dadurch bewirkt, daß die Stange U beim Kolbenhste stieg den Hebel so weit umdreht, daß der Hahn O eine nde Vierteldrehung erleidet; dadurch dringt Wasser bei P, also Sbibliotnek Heidelberg DFC über dem Kolben Nein, das Wasser unter Nkann durch S ins Freie, Nund somit Hu. K gehen nieder. Durch einen Balancier und andere Hülfsmittel wird der Gang der Maschine regelmäßiger gestaltet. Im erforderlichen Fall kann die hin und her gehende Bewegung der Kolbenstange auch durch eine Kurbel in eine drehende verwandelt werden, nur stößt man hierbei wegen der höchst geringen Elastizität des Wassers auf große Schwierigkeiten. In einem solchen Fall wendet man gewöhnlich eine zweichlindrige Maschine an und läßt dieselbe durch zwei um 90e gegen einander verstellte Kurbeln an einer gemeinsamen Schwungradwelle wirken.