FeedWiener Lack
Sitten & ModeBau-Lexikon 1881

Wiener Lack, m. (Mal.), franz. laque f. des peintres, engl. drop-lake, so nennt man verschiedene rothe Farblacke, theils Karmin⸗, theils Rothholzlacke, Abkochungen von den Rückständen der Karmindarstellung od. des Rothholzes mit Alaun. Diese Lacke kommen auch unter den Na-Florentiner Lack venetianischer Kugellack, Münchener und Pariser Lack im Handel vor. Wiener Metall, u., zinnfarbige Legirung von gleichen Theilen Kupfer und Antimon. Wiener Weiß, n. (Mal.), feine weiße Kreide. Wiepe, k., 1. zum Eindecken verwendetes Bündel Stroh, .ss. Strohdach. — 2. s. v. w. Wiede. — 3. s. v. w. Faschine. wiepen, trs. Z., ein Dach w. heißt: zwischen die Dachziegel kleine Strohwische einlegen. Wier, f. (niederl.), eine Art Seegras. Wierdeich, m. (Wasserb.). Man giebt dem Hauptdeich „eine sehr steile Böschung und breite Kappe. Erstere wird dann mit Wier so fest wie möglich verpackt, 1½% 2%% nu. breit und etwas höher als die Deichkappe. Unterhalb wird meist eine steinerne Böschung vorgelegt. „Wiesenbewässerung, Wiesenberieselung, k., franz. irristsbibliothek Heidelberg geographischen Lage eine mittlere in einiger Tiefe in wird; daß hingegen an Temperatur täglich und mittlere übersteigt und Quellen, welche aus ihrem Ursprung diese andere, so sind es nicht erreichen, wo die denen andere Quellen Quellen eine höhere annehmen; haben sie die-Mineralquellen, die aus größerer Temperatur des Beeinen Einfluß auf das det. In ganz hohen Breiten-Raseneisenerz, Limonit; Bruchsteinmauer; w.e Steine, Wasser (Mühlb.), das überflüssige Wasser. Sturzbach etc., s. Bach. eigentlich wilder Stahl, Verbindungskanal zwi-Mühlgrabens. baumkantig. Thiergarten, un., frz. parc, parcus, circus regis, Aufenthalt für edles oder in gehegtes Wild; muß einen enthalten. An einer uni-heidelberg.de/ Blöße legt man die Fütterungsstätte an; ferner ist ein Wohnhaus für den Wildhüter nöthig; s. auch d. Art. Park. Mildzann, w., lat. bersa, 1. 2—24% m. hohe Umfassung eines Wildparkes, aus jungen Baumstämmen bestehend, am Randeines Grabens. — 2.s. v. w. gewachsener grüner Zaun.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 4, S. 479Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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