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NaturlehreBau-Lexikon 1881

Zeichen, n., franz. marque, f., signe, m., engl. sign. Pahlzeichen, . d. Art. Zahlensystem und Ziffer. II. Mathematische Beichen, s. d. Art. arithmetische Zeichen, Geometrie zc.; zu ersteren gehören bes. die Vorzeichen, süt positive Größen: —, für negative —, ferner die Z. für Multiplikation (. oder Dund für Division (3 etc. III. Forstzeichen, s. Anlaschen, Laschen, Waldhammer re. IV. Chemische Beichen. Als solche sind seit Berzelius die Anfangsbuchstaben der lateinischen Benennungen der Elemente eingeführt worden. So bezeichnet Durch Zusammenstellung der verschiedenen Z. der Elemente unter einander mit Hinzufügung eines Indexes (der augiebt, wie viel Aequivalente des einen Elementes mit dem andern in der Verbindung enthalten sind) erhält man die chemischen Formeln der Körper; z. B. S0. Schwefelsäure (1 Aeq. Schwefel, 3Aeg. Sauerstoff), HO Wasser Aeg. Wasserstoff, 1 Aeg. Sauerstoff), Fe.O, Eisenoxyd (2 Aeg. Eisen, 3 Aeq. Sauerstoff), EeO ⸗Eisenoxydul (1 Aeq. Eisen, 1 Aeq. Sauerstoff), SE Schwefelwasserstoff (1 Aeq. Schwefel, 1 255 Wasserstoff), NO,. Salpetersäure (1 Aeg. Stickstoff, 5Aeg. Sauerstoff), NaCl Chlornatrium, Kochsalz(1 Aeg. Natrium, 1 Neg. Chlor), Fe0 8⁰ schwefelsaures Eisenoxydul, Fe.O,380 schwefelfaures Eisenoxyd etc. Mit Hülfe dieser chemischen Schreibweise ist es leicht, die Zusammensetzung eines Körpers kurz auszudrücken und die in vorliegendem Lexikon häufig für Zusammensetzungen der Körper (Mineralien etc.) gebrauchten chemischen Formeln zu verstehen. V. Steinmehzeichen, s. Steinmetzzeichen und Bauhütte. VI. Versahzeichen und andere Werkzeichen, s. d. Art Bezeichnung und Fig. 567 —- 574. VII. Wasserstandszeichen (s. d.). ir f., und Zeichenwechsel, m., in einer Gleiung ( unen⸗ rs. 3., 1. franz. dessiner, engl. to draw, to design, span. debujar, s. v. w. aufzeichnen, d. h. durch Linien darstellen. Architektonische Zeichnungen werden entweder mit Bleistift od., dafern sie ein eleganteres Aussehen erhalten od. längerer Zeit trotzen sollen, mit Tusche mittels der Reißfeder ausgeführt, bei Grundrissen etc. die Mauern und sonstigen durchschnittenen Theile die Farbe des Materials charakteristisch andeutenden Farbenton ausgefüllt, häufig auch noch die Zeichnung durch Schattenlinien gehoben; am elegantesten sieht es aus, wenn man die Ausfüllung der Mauern ganz schwarz macht und für Fußböden etc. die betr. Parkettmuster, Wanddekorationen etc. einzeichnet oder kolorirt, antuscht. Bauzeichnungen aber zzeichnet man am besten mit kräftigen Strichen auf starkes Papier, das auf Leinwand gezogen wird, oder direft auf Leinwand, und beschränkt sich auf Anlegung der Ziegelmauer mit Roth, der Holzsäulen etc. mit Gelb etc. — 2. frz. marquer, engl. to mark, to sign, s. v. w. bezeichnen; s. d. Art. Bezeichnung, Zeichen, Brennen 2. etc.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 4, S. 500Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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