Zugjalouste, f., s. d. Art. Rollladen. Den dort aufgeführten Bezugsquellen reihen sich noch folgende an: Davids u. Co. in Hannover, liefert treffliche Jalousien und Rollschutzwände; Karl Wilh. Fuchs in Pforzheim (Baden), R.⸗P. 16 125 u. 21055, Ventilationsrollladen mit verstellbaren Stäben; Th. Kauffmann in Köln a./R., Große Brinkgasse 27, D. R.⸗P. 16269 u. 19 536, liefert Zugalousien mit Zinkschutzgallerie; Herrmann in Oschatz u. Leipzig und Theodor Bergk in Leipzig liesern Jalousien und Rollschattendecken. Zugkanal, m., frz. Event, m., engl. flue, so nennt man die Kanäle, welche den Zweck haben, die aus dem Feuerraum abgehende Hitze auf die Umfassungswände der Kessel fodanderer zu erhitzender Gefäße od. Räume überzutragen. „Wenn auch die in den Feuerräumen erhitzte Luft sich mit größerer Geschwindigkeit erhebt und durch den mit dem „Feuerraum in Verbindung stehenden Schornstein entweicht, als die kalte in denselben eintritt, so dürfen doch die Feuerkanäle wegen der an den Umfassungswänden stattfindenden Reibung und wegen des durch die Erkältung der Wände sich ansetzenden Rußes nicht enger sein, als daß der Querschnitt derselben mindestens gleich der Fläche der Rost „schlitze ist. Je weiter die Zugkanäle geführt werden um so größer muß ihr Querschnitt sein, und es kann die Weite derselben durchschnittlich zwischen ¾ und / der ganzen NRostfläche angenommen werden. Zur möglichsten Benutzung der Hitze werden die Kanäle so oft wie mög lich um die zu erhitzenden Gefäße oder Wände geführt, dürfen aber nie so lang werden, daß für die Feuerung der Nachtheil schwachen Zuges eintreten kann. Werden von dem Feuerraum aus mehrere Zugkanäle angelegt, so verlangt es die größte Aufmerksamkeit des Arbeiters, den getrennten Kanälen einen gleichen Zug zu geben, da die Hitze immer den kürzesten Weg einschlägt.