Gilm zu Rosenegg (Herm. von), lyrischer Dichter, geb. 1. Nov. 1813 zu Rankweil in Vorarlberg, befuchte das Gymnasium zu Feldkirch, studierte dann die Rechte zu Innsbruck, wo er sich zugleich lebhaft mit der Poesie beschäftigte. In den Staatsdienst trat er 1837, wurde 1847 aus Roveredo nach Wien berufen, 1850 beim Ministerium des Innern, 1856 als Statthaltereisekretär zu Linz angestellt und starb daselbst 31. Mai 1864. Er veröffentlichte «Tiroler Schützenlebeno (Innsbr. 1863); seine 4Gedichte erschienen nach seinem Tode gesammelt mit Biographie (2 Bde., Wien 1864—65; Nachtrag, Innsbr. 1868).
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 8, S. 42Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei