Glatteis entsteht in der Regel, wenn nach längerer Kälte ein Regen auf den noch sehr kalten Erdboden fällt und diesen mit einer glatten Eisdecke überzieht; seltener kommt es vor, daß nach wärmerm Wetter aus großer Wolkenhöhe überkaltetes, d. h. unter Nullgrad kaltes und dennoch flüssig gebliebenes Regenwasser herabfällt und an dem wärmern Boden rasch gefriert.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 8, S. 93Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei