Glimmerporphyr, allgemeine Bezeichnung für verschiedene 1— welche dadurch charakterisiert sind, daß in einer dem bloßen Auge homogen erscheinenden Grundmasse von graulicher, bräunlicher oder grünlicher Farbe Täfelchen oder Lamellen von dunkelbraunem oder schwarzem Magnesiaglimmer (Biotit) hervortreten. Enthält die Grundmasse unter dem Mikroskop orthoklastischen Feldspat, so gehört der G. 40 der Minette (5. d.) und bildet das porphyrische Aquivalent des Glimmersyenits (s. unter Syenit); ist der mikrofkopische Feldspat Plagioklas, so fällt der G. in das Bereich des
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 8, S. 110Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei