FeedGoiorani (Ciro)
Literatur & SpracheBrockhaus 1882

Goiorani (Ciro), ital. Dichter, geb. 21. Jan. 1834 in Pescia in Toscana, erhielt seine Vorbildung daselbst und in Pistoja, mußte wegen seiner Teilnahme an revolutionären Umtrieben aus Toscana sich entfernen und ging nach Turin, wo er 1851—54 dem Studium der Rechtswissenschaften oblag und zugleich an mehrern revolutionären Zeitschriften mitarbeitete. Aus Piemont verbannt, ging er 1855 nach Bellinzona und von da nach Genf, wo er die «Società italiana di mutuo soccorso gründete. Später erhielt er die Erlaubnis, nach Piemont zurückzukehren, und wurde zum Professor der Geschichte und Geographie am Kollegium zu Ivrea ernannt. Er wirkte hierauf als Lehrer an verschiedenen Lyceen, nahm 1870 seine Dimission, trat 1875 wieder in den Staatsdienst und wurde Studiendirektor der Provinz Umbrien. Von seinen zahlreichen Schriften verdienen Erwähnung: «L'apoteéosi del lavoro (Bellinzona 1855), «II grido d'angoscia (Genf 1856), „Il cigno morentes (San-Remo 1862), «I quietisti della politicad (Tur. 1862), «Il clero e il popolo (Pistoja 1863), Canzůoni a Danter (Pistoja 1865), „La letteratura educatrices (Flor. 1865), La chiesa di tuttio (Flor. 1865), «II deputato ventricolov (Cagliari 1866), «Sulle condizioni dell' istruzione primaria della provineia di Messina (Cagliari 1869), & une amie absenter (Cittä di Castello 1881).

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 8, S. 153Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

Auf derselben Druckseite 6

Ähnliche Artikel 6

Mehr aus Literatur & Sprache 6