Goldafter werden zwei einander sehr ähnliche Nachtschmetterlinge aus der Gruppe der Spinner genannt, die zu der Gattung Porthesia gehören, welche gekämmte 6. der weiße Flügel und Körper und am Hinterleibe, der bei dem Männchen spitz, bei dem Weibchen kropfartig verdickt ist, einen Büschel langer Haare trägt. Bei dem gemeinen Goldafter (P. chrysorrhoea) ist der Büschel rostbraun, bei dem seltenen gelben Goldafter (P. auriflua) goldgelb. Die Weibchen reißen sich beim Eierlegen diese Haare aus und betten die Eier darein, sodaß der auf der Unterseite der Blätter angebrachte Klumpen einem filzigen Schwamme ähnlich sieht. Die Raupen des gemeinen G. spinnen sich im Herbste ein gemeinschaftliches großes Nest und überwintern darin. Sie thun den Obstbäumen vielen Schaden. Die Raupen des gelben G. spinnen sich einzeln in Futterale ein. H π kommt natürlich vor als gelblichweiße, metallisch glänzende, quadratische Krystalle und kugelige Körner in Columbien, Californien, Australien, spezifisches Gewicht 15,47, enthält 60 Proz. Quecksilber mit Gold verbunden, nebst geringen Mengen von Silber, Dichit annähernd der Zusammensetzung Au, Ug.. Dichtes Gold löst sich mit Leichtigkeit in Quecksilber, das aus seinen Lösungen efällte G. muß, um es zu haen Konkartenf durch äftigstes Schütteln in innigsten Kontakt mit dem Quecksilber gebracht werden. Sobald der Goldgehalt eine gewisse Grenze übersteigt, scheidet sich Goldamalgam in fester Form aus und kann dann von dem Überschuß des noch etwas Gold enthaltenden Quecksilbers befreit werden, indem man es in Beutel von sämischem Leder bringt, durch dessen Poren das Quecksilber beim Auspressen dringt, während das Amalgam als teigige Masse zurückbleibt. Auf der Bildung des Amalgams beruht die Gewinnung des Goldes aus Waschschlamm. G. dient zur echten Vergoldung oder Feuervergoldung. Das dazu zu verwendende Amalgam wird hergestellt, indem man 2 Teile frisch ausgeglühtes, noch heißes Gold mit 1 Teil angewärmtem Quecksilber zusammenbringt und sofort nach erfolgter Lösung in kaltes Wasser ausgießt, um durch das rasche Erkalten der Bildung größerer Krystalle, die ein gleichmäßiges Auftragen des Amalgams erschweren würden, vorzubeugen. oldamsel, s. Pirol.