Gonobitz, Markt mit Schloß in der Bezirkstmannschaft Cilly in der südl. Steiermark, am lüßchen Drann, einem rechtsseitigen Zufluß der rau, ist Sitz eines Bezirksgerichts und zählt (1881) 3272 größtenteils slowen. E., deren Erwerb vornehmlich in Feldwirtschaft und Weinbau besteht. Der 1010 m hohe Gonobitzberg trägt die Ruinen des alten Schlosses der Herren von Tattenbach, deren letzter, Graf Hans Erasmus, 1670 wegen Hochverrats hingerichtet wurde. Das konfiszierte Gut kam an das Kartäuserkloster Seitz und nach dessen Auflösung durch Kauf an die fürstl. Linie von Windischgrätz. Die in der Gegend häufigen Römerfunde zeigen, daß der Ort von Römern bewohnt war. onochorismus, die Geschlechtstrennung bei Pflanzen und Tieren, im Gegensatz zur Zwitterbildung. (S. Hermaphroditismus.)