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VerkehrBrockhaus 1882

Göppingen, Oberamtsstadt im württemb. Donaukreise, rechts an der Fils, 316müber dem Meere, Station der Hauptlinie Bretten-Friedrichshafen der Württembergischen Staatsbahnen, mit (1880) 10851 meist evang. E., ist der Sitz eines Oberamts, eines Amtsgerichts, eines Hauptsteueramts, hat ein vom Herzog Christoph 1559—67 erbautes Schloß, zwei evang. Kirchen, eine kath. Kirche und eine Synaoge, eine Gewerbebank, eine Oberrealschule, eine teinschule, eine höhere Töchterschule, eine bildungsschule und eine Frauenarbeitsschule. G. ist eine der bedeutendsten Fabrik⸗ und Industriestädte des Landes. Besonders blüht die Baumwollweberei und die Maschinenfabrikation. 5 der Nähe der Stadt liegt das seit 1852 zu einer Irrenanstalt umgewandelte Christophsbad G. mit einem erdigalkalischen Säuerling. Nördlich von G. liegt der Hohenstaufen (s. d.). Vgl. 4Beschreibung und Geschichte der Stadt G.» (Göppingen 1884).

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 8, S. 197Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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