Gori, Kreisstadt im russ. Gouvernement Tiflis, unter 41 59“ nördl. Br. und 61 21“ östl. L. von Ferro, am Zusammenflusse der Liachwa und Ichnten mit dem Kur malerisch gelegen, in einer a soluten Höhe von 700 m, mitten in dem Kartalinischen Thale, an der imeretischen Heeresstraße, und Station der Transkaukasischen Eisenbahn (Poti-Tiflis-Baku), mit (1882) 5219 E., meist Grusiern und Armeniern, welche hauptsächlich Wein⸗ und Obstbau betreiben. G. liegt am Fuße eines steilen Hügels, der sich gerade am Zusammenfluß der genannten +. „ befindet, und dessen Gipfel die Ruinen einer alten Feste zieren; das Wort 4Goris heißt im Grusinischen cHügelo. Die Stadt wird schon im 7. Jahrh. erwähnt, fiel abwechselnd bald in die Hände der Perser, Türken und der Grusier und gehört seit 1801 zu Rußland; sie hat noch zahlreiche Altertümer.