FeedGrampiangebirge
ErdkundeBrockhaus 1882

Grampiangebirge, die steile granitische Randgebirgskette, mit welcher die schott. Hochlande gegen S. an das Tiefland angrenzen, reicht vom Loch-Etive in Argyleshire im W.. bis zui einer Stelle zwischem der Deemündung und Stonehaven an der Ostseite. Wier ein steiler Walll fallen sie Aden zu dem großen Strathmorethale ab und bil mit die Wasserscheide zwischen Forth, Tay), Esk nebst deren Zuflüssen und den nördlich strömenden Spean, Spey und Dee. Ihnen gehören die höchsten Gipfel Schottlands nüchst dem 1332 hohen Ben-Newis. Es sind dies der Ben-Cruachan am Loch-Awe, 1118½7 mhoch; der Ben-Lomond, östlich neben dem Loch-Lomond, 973 m 0 der Ben-More, am Glen-Dochart, 1164 Ben-Lawers, westlich vom Loch-Tay, 12144½ m hoch; im NO. des letztern der Sheechaillin, 1076,5 mihoch am Ostende des Loch-Rannoch. Der höchste, bei der Deequelle gelegene Teill sind die Berge der Cairngormgruppe, in welchen der 1309,1 mihohe Ben-Muich-Dhui: der daneben gelegene Cairngorm ist 1248, der Cairntoull 1294 m hoch. Von hier nach O. nimmt die Woe des Gebirgs ab bis zum 530mihohen Kerloack. eii Stonehavenl. Die ganze Gebirgsmasse istt unfruchtbar und macht den Ein-Schneegrenze;; doch Spuren der ehemaligen Gletscher.. Unter⸗ den von Dunkeld hinüberführende Killiecrankiepaß; er begleitett den Garryfluß. Am Nordende desselben siegten 1689 die königll. Truppen unter Graham von Claverhouse über die revolutionäre Armee colas gegen den Kelten Calgacus im Innern Caledoniens beim Berge G raupius„einer nicht näher

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 8, S. 279Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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