FeedGranatfels
NaturlehreBrockhaus 1882

Granatfels, ein Gestein, welches vorwiegend aus braunem oder gelblichem, mehr oder weniger feinkörnigem Granat besteht, wozu sich aber in der Regel noch lemidrut Hornblende und Magneteisenerzgesellen; in Drusenräumen zeigen sich manchmal schöne Granatkrystalle. auch äufig sind noch andere Silicate, wie Augit, au chwefelmetalle und Kalkspat hinzugemengt. Der G. bildet untergeordnete Einlagerungen namentlich im Bereich der alten krystallinischen Schiefer, z. B. am Teufelsstein und Klobenstein bei Schwarzenberg, bei Ehrenfriedersdorf und Berggießhübel in Sachsen, bei Kupferberg, sowie zwischen Abertham und Idachimsthal auf dem Erzgebirge, wo die Lager im Glimmerschiefer stellenweise 15 m Mächtigkeit gewinnen.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 8, S. 283Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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