FeedHälleflinta (schwed.) dichtes
NaturlehreBrockhaus 1882

Hälleflinta (schwed.) dichtes, anscheinend homogenes, aber unter dem Mikroskop feinkrystallinisches Gestein von felsitartigem Aussehen, welches aus innig miteinander verwachsenen mikroskopisch kleinen Feldspat⸗ und Quarzkörnchen, zum Teil auch feinen Glimmer⸗ und Chloritschüppchen besteht. Nur hier und da wird die H. durch größere hervortretende Krystalle porphyrartig. Die Analysen ergeben einen hohen Kieselsäuregehalt von 75 —80, einen Alkaliengehalt (mit bisweilen vorherrschendem Natron) von 5—6 Proz. In den Gneisgebieten namentlich Schwedens (Gegend von Dannemora und Upsala in Upland, in Westmanland und Dalarne) spielt die H. als oft bedeutend mächtige Einlagerungen eine große Rolle.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 8, S. 735Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

Auf derselben Druckseite 6

Ähnliche Artikel 6

Mehr aus Naturlehre 6