FeedHarald I.
GeschichteBrockhaus 1882

Harald I., König von England mit dem Beinamen Harefoot (Hasenfuß, d. h. der Schnellfüßige), der Sohn Knuds d. Gr. und einer Nebenfrau, der dän. Alfgiva. Er wurde, als der Vater 11. Nov. 1035 gestorben war, von den dän. Großen in Mercia und Northumberland zum Könige erhoben, erlangte aber erst spät allgemeine Anerkennung in England, da der Süden des Landes an dem rechtmäßigen Erben Hardeknud, Knuds Sohn aus seiner Ehe mit Emma, der Tochter Richards I. von der Normandie und der Witwe Athelreds II. von England, festhielt. Erst als dessen Herüberkommen von Dänemark wegen seiner Kämpfe mit Norwegen auf sich warten ließ, wurde H., der inzwischen Emma zur Flucht genötigt hatte, 1038 auch im Süden anerkannt. Er starb jedoch kinderlos schon 17. März 1039 und Hardeknud nahm nun ohne Kampf von England Besitz.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 8, S. 837Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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