Harald Blatand (Blauzahn), König von Dänemark seit dem Tode seines Vaters Gorm des Alten um 936, machte si nachdem er anfänglich sein Glück an der franz. Küste versucht hatte, zum Oberherrn Norwegens, indem er die dortigen Wirren nach dem Tode Harald Harfagrs benutzte. Schwantend war sein Verhältnis zu den deutschen Kaisern Otto I. und II., welche ihn zeitweise unter ihre Oberhoheit brachten und auch zur Annahme des Christentums nötigten. An dem letztern hielt H., obwohl rein äußerlich, fest, während sein gleichzeitig getaufter Sohn Swen Tiugeskegg (Gabelbart) wieder abfiel, die Anhänger des Heidentums um sich scharte und seinen Vater vertrieb. Dieser, nach der Sage von Palnatoke, dem nordischen Tell, tödlich verwundet, starb als Flüchtling 986.