FeedLessing (Gotthold Ephraim)
ReligionBrockhaus 1882

Lessing (Gotthold Ephraim), der Reformator der deutschen Nationallitteratur und des geistigen Lebens in Deutschland überhaupt, war 22. Jan. 1729 zu Kamenz in der sächs. Oberlausitz geboren, wo sein Vater als erster Prediger lebte; er kam 1741 auf die Fürstenschule zu Meißen und verblieb hier fünf Jahre, schon damals große Selbständigkeit in eifrigen, frei gewählten Studien verratend. Die alten Sprachen und Mathematik waren seine Hauptbeschäftigung, neben welcher jedoch auch die deutsche Dichtkunst schon berücksichtigt wurde. Er bezog 1746 die Universität zu Leipzig. Statt jedoch nach dem Willen seiner Eltern Theologie, seit 1747 Medizin zu studieren, wurde er vorzüglich von Ernestis und Christs philos. und Kästners mathem. Vorlesungen angezogen, trieb auch daneben die verschiedensten Wissenschaften, selbst Chemie. Der junge Dichter suchte gesellschaftliche Bildung, lernte reiten, tanzen und fechten und verband sich mit Schauspielern, namentlich mit der berühmten Schauspieldirektorin Neuber, welche seinen Jungen Gelehrteno auf die Bühne brachte. Eine dauernde Freundschaft schloß er mit C. F. Weiße. Aus dieser Zeit stammt neben mehrern Dramen ein großer Teil seiner kleinen anakreontischen Gedichte. Nach einem kurzen Aufenthalte in Wittenberg folgte L. Ende 1748 seinem Freunde Christlob Mylius nach Berlin. Hier ließen sie beide (1749) eine Vierteljahrsschrift Beiträge zur Historie und Aufnahme des Theaterso erscheinen. L. gab mehrere Lustspiele heraus und Gedichte unter dem Titel «Kleinigkeiteno, schrieb für die berliner Vossische Zeitungo und übersetzte für Buchhändler. Ende 1751 ging er zu fernern Studien nach Wittenberg, kehrte aber, nach erlangter Magisterwürde, gegen Ende des folgenden Jahres nach Berlin zurück, um hier mit Fr. Nicolai und Moses Mendelssohn in engere Verbindung zu treten und seine «Schriftend zu veröffentlichen (seit 1753). Während eines Aufenthalts in Potsdam 1755 vollendete er Miß Sara Sampsond, womit er nicht nur das bürgerliche Trauerspiel in Deutschland einführte, sondern dem deutschen, bisher ganz von franz. Mustern abhängigen Drama uberhaupt eine neue Bahn anwies. Im J. 1756 wandte sich L. nach Leipzig. Der Plan, mit dem dortigen Kaufmann Chr. Gottfr. Winkler eine Reise nach England zu unternehmen, wurde der Kriegsunruhen wegen nur bis Amsterdam ausgeführt. Er verblieb nun ein Jahr in Leipzig im engsten Verkehr mit dem dort einquartierten Ewald von Kleist und thätig an Nicolais und Mendelss ohns «Bibliothek der schönen Wissenschafteno. Von Leipzig begab er sich im Mai 1758 wieder nach Berlin, wo er mit seinen Freunden die kritische Zeitschrift Briefe, die neueste Litteratur betreffendo (1759) gründete. Außerdem dichtete er seine „Fabelno und begann die als «Emilia Galottio später vollendete «Virginiav. Nachdem er 1760 von der königl. Akademie der Wissenschaften in Berlin zum Mitglied gewählt worden, ging er als Sekretär des Generals Tauenzien nach Breslau. Teils die Absicht, die bis dahin stets geflohene Gebundenheit eines bestimmten Berufs, teils der Wunsch, neue und bedeutende Lebensverhältnisse kennen zu lernen, scheinen ihn zu diesem Schritte bewogen zu haben. Die schönste Frucht jenes bis 1765 bestehenden Verhältnisses war das echt deutsche Lustspiel «kMinna von Barnhelm», nach Goethes Urteil «die erste aus dem bedeutenden Leben gegriffene Elt. die deswegen von spezifisch temporärem Gehalt, die deswegen auch eine nie zu berechnende Wirkung thato. Der Aufenthalt in Breslau verstrich fast ohne alle Verbindung mit den ältern Freunden in einer reichen Abwechselung angestrengter Thätigkeit und der regsten Geselligkeit. Daß aber letztere, namentlich das ihm oft zum Vorwurf gemachte Hazardspiel, nie die Oberhand gewonnen, bewies L. selbst, indem er 1766 zur Überraschung auch seiner nächsten Freunde Laokoon, oder über die Grenzen der Malerei und Poesien erscheinen ließ (Ausg. von R. Borberger, Lpö. 1879; von W. Cosack, 3. Aufl., Berl. 1882). Dies Meisterwerk, auch in stilistischer Beziehung klassisch, hat bis auf den heutigen Tag den nachhaltigsten Einfluß auf die Entwickelung sowohl der redenden als der bildenden Künste, ja auf Geist und Richtung der gesamten Altertumswissenschaft geübt. Damit hingen nahe zusammen mehrere kleine Abhandlungen, worunter die »Wie die Alten den Tod gebildete (1769) obenan steht. Nach zwei in Berlin unzufrieden verlebten Jahren folgte L. einer Einladung nach Hamburg, um an der dort beabsichtigten Herstellung eines Nationaltheaters sich zu beteiligen. Aber die Unfähigkeit der Unternehmer und die Uneinigkeit der Schauspieler vereitelten jenen großen Plan, dem man L.s Dramaturgiey (2 Bde., 1768 u. 1769) verdankt. Dies Werk vollzog die Befreiung des deutschen Dramas von der einseitigen Nachahmung der franz.lassischen Tragödie und verschaffte Shakspeare diejenige Stellung in Deutschland, die zu befestigen und zu erweitern seitdem die größten Geister thätig gewesen sind. Das Theaterunternehmen selbst scheiterte, ebenso der mit J. J. C. Bode entworfene Plan einer Buchhandlung für Gelehrte, zu dessen Ausführung L. praktisches Geschick durchaus mangelte. Mit seiner Lage in Hamburg höchst unzufrieden, geriet er auf den Gedanken, nach Italien zu gehen, sich dort nach Winckelmanns Vorgang festzusetzen und nur noch über archäologische und Kunstgegenstände lateinisch zu schreiben. Indessen ielt ihn der Herzog von Braunschweig im Vaterande zurück, der ihn an die Spitze der Bibliothek zu Wolfenbüttel berief, emehr damit L. die Bibliothek, als daß die Bibliothek ihn benutzev. Im April 1770 trat er dieses Amt an, nachdem er noch in Hamburg eine Verbindung mit einer trefflichen Frau, der Witwe Eva König, geknüpft hatte, die er im Herbst 1776 heiratete, aber schon nach anderthalb Jahren im Wochenbett verlor. gl. GBriefwechsel zwischen L. und seiner Frauv (neu herausg. von Schöne, Lpz. 1870); Thiele, „Cva L. Ein Lebensbildo (Abteil. 1, Halle 1881). In Wolfenbüttel beschäftigte er sich fast ausschließlich mit Ausbeutung der dortigen litterarischen Schätze. Gleich anfangs (1770) that er einen bedeutenden Fund an der lange verloren geglaubten Schrift des Berengar von Tours über die Abendmahlslehre gegen Lanfranc. Dann folgte die Herausgabe der Gedichte des Andr. Scultetus und (1772) die seines erst hier vollendeten klassischen Trauerspiels «Emilia Galottiv. In den J. 1774, 1777 und 1778 veröffentlichte er die (Fragmente eines Ungenanntenr, als deren Verfasser später Hermann Samuel Reimarus (s. d.) bekannt wurde, und geriet so auf den Boden theol. Kämpfe. Gleich entfernt von einem blinden Wortglauben wie von seichter Aufklärerei, wurde er ein Hauptbegründer der freiern theol. Wissenschaft. Sein Hauptgegner, der orthodoxe Pastor Joh. Melch. Goeze in Hamburg, veranlaßte L.s geistvollen Antigoezen. Auch mit der Censur hatte er mancherlei Kämpfe infolge dieser theol. Polemik zu bestehen, als deren Abschluß Mathan der Weisey (1779) anzusehen ist, ein Glaubensbekenntnis und eine Predigt der Toleranz in dramatischer Form. In Verbindung steht damit „Ernst und Falk, Gespräche für Freimaurer» (1778) und L.s letzte litterarische Arbeit Die Erziehung des Menschengeschlechts» (1780), die den Keim zu Herders und allen spätern Werken über Philosophie der Geschichte enthält. Man hatte mehrfach verucht, L. von Wolfenbüttel wegzuziehen; so von Mannheim aus, wo der Kurfürst Karl Theodor 1776 eine Akademie der Wissenschaften und ein Nationaltheater der Deutschen errichtete. L. unternahm 1777 nur eine Reise dahin, womit die Sache ruhen blieb. Auch für die von Jos eph II. beabsichtigte Akademie der Wissenschaften interessierte er sich so lebhaft, daß er 1775 nach Wien reiste. Er fand hier eine ehrenvolle Aufnahme, verließ Wien jedoch bald, um mit dem Prinzen Leopold von Braunschweig eine längere Reise nach Italien anzutreten (April bis Dez. 1775). Schon längere Zeit an Engbrüstigkeit gefährlich leidend, erlag er in Braunschweig am Abend des 15. Febr. 1781 einem heftigen Anfalle dieses Übels. Auf dem Bibliothekplatz zu Wolfenbüttel wurde ihm 1796 durch einige Freunde ein einfaches Denkmal errichtet; das treffliche kolossole Standbild L.s von Rietschel wurde 29. Sept. 1853 zu Braunschweig enthüllt (s. Tafel: Bildnerei VII, Fig. 5); seine Statue von Schaper auf dem Gänsemarkt in Hamburg wurde 8. Sept. 1881 enthüllt. In Kamenz erhält seit 1826 eine Stiftung (Lessing-Stift, ein Hospital für Bedürftige aller Konfessionen) sein Andenken. Seine «Sämtlichen Schriftenv erschienen zuerst in Berlin 1771—94 (30 Bde.) und dann 1825—28 (32 Bde.); eine kritisch durchgesehene Ausgabe besorgte K. Lachmann (13 Bde., Berl. 1838—40; neue Aufl. von Maltzahn, 12 Bde., Lpz. 1853—57). In neuester Zeit haben sich Karl Redlich und Rob. Boxberger um die Tertkritik und Bibliographie der L.schen Werke hervorragende Verdienste erworben, beide als Mitherausgeber der Hempelschen Ausgabe in 20 Bänden (Verl. 1868— 78), letzterer auch als Mitherausgeber der illustrierten Groteschen Ausgabe in 8 Bänden (Berl. 1875 —76) und der Ausgabe in Kürschners National-Litteraturds (Bd. 58 —60, Stuttg. 1883). Außerdem sind an Ausgaben noch besonders zu erwähnen: die illustrierte Gesamtausgabe (Text von H. Laube besorgt, Wien 1883) und eine von R. Lessing veranstaltete, nicht in den Buchhandel gekommene Prachtausgabe des Nathanv (1881). L.s Verdienste in fast allen Zweigen geistiger Thätigkeit sind ganz unberechenbar, und wenn sie jetzt zum Teil weniger in die Augen fallen, so liegt dies daran, daß das meiste, was er angeregt, be reits zum geistigen Gemeingut aller Gebildeten ge worden ist. Obgleich er selbst für keinen dichteri schen Genius gelten wollte, hat er doch umfassen der als irgend einer seiner Zeitgenossen für di Wiederherstellung der deutschen Dichtung gewirkt Seine frühern Dramen und kleinern Gedichte stehen freilich auf dem Standpunkte ihrer Zeit; als entschiedene Muster aber wirkten seine vier großen Dramen, die, fern von der Unwahrheit und äußerlichen Regelrechtigkeit der franz. Dramen, Freiheit der Form mit einer bis dahin ungeahnten Tiefe des Inhalts verbinden. In Miß Sara Sampsono und «Emilia Galottiv sind besonders sittliche, in Minna von Barnhelmo vaterländische, im Mathanv religiöse Grundgedanken wirksam. Würdig stehen diesen Leistungen zur Seite seine kritischen Werke über Dichtkunst, vor allem der «Laokoono und die »Dramaturgiev, dann die Abhandlungen über Fabeln und Epigramme, die zuerst wieder eine gesunde Methode für derartige Untersuchungen anwendeten. Er verwarf das falschverstandene Dogma von den dramatischen drei Einheiten, und sonderte zuerst die eigentümlichen Stoffgebiete und Darstellungsmittel der verschiedenen Künste. Auf seinen Fundamenten baute sich die neuere Asthetik, im Anschluß an Aristoteles, seinen Führer, auf. Er zerstörte die falsche Autorität der franz. Schule, er lehrte uns die Griechen und die Engländer, zugleich aber unsere eigenen Schätze mittelalterlicher Kunst und Poesie kennen und bahnte so, kämpfend und siegend, unsere Unabhängigkeit vom Auslande und die freie Entwickelung und Wiederaufrichtung unsers Volks an. Unsere spätere klassische Dichtung, namentlich die Schillers und inHeihed und nicht minder unsere heutigen religiösen Bestrebungen weisen auf L. als den großen Bahnbrecher zurück, der gleich Kant das Gute nur um des Guten willen that. Frei von allen Schulsystemen, war er weder ganz Leibnizianer, wie R. Zimmermann, noch ganz Spinozist, wie Hettner will, da er auch hinsichtlich der letzten Fragen des Daseins auf eigenen Fußen zu stehen wagte. Der Drang nach Wahrheit, die Klarheit seines Denkens, die ungewöhnliche Lebendigkeit seines Wesens und Geistes, diese Vorzüge des Genies, verbunden mit einer rastlos erworbenen univerfellen Gelehrsamkeit und Bildung, erzeugten den lichtvollen, in jeder Zeile beseelten und inhaltvollen L.schen Stil, ein höchstes Sprachviuster für alle Zeiten und Völker, ganz besonders auf den Gebieten der wissenschaftlichen Untersuchung, der Kritik im weitesten wie im engsten Sinne und der Polemik. Von seinen Dichtungen reiht sich die letzte, der Nathano, den vollendetsten poetischen Werken an, solchen, an deren unerschöpflichem geistigen Gehalt sich Zeitalter auf Zeitalter neu erbauen. L.s persönlicher Charakter war bei seinen Lebzeiten mancherlei Verunglimpfungen ausgesetzt, jedoch mit Unrecht, wie dies das Zeugnis seiner Freunde und mehr Buem eigener, nach seinem Tode veröffentlichter Briefwechsel beweist. Ein trefflicher Sohn, Bruder, Gatte und Freund, echter Protestant, unbekümmert um äußere Güter, oft in bedrängten Lagen, wich er nie von der strengsten Rechtlichkeit, verfolgte aber auch schonungslos fremdes Unrecht. An heitern Lebensgenüssen nahm er gern teil und gab sich ihnen in einzelnen Pausen seiner angestrengten Thätigkeit ganz hin, ohne sich je von ihnen beherrschen zu lassen. Vgl. L.s Leben nebst seinem noch übrigen litterarischen Nachlasses (herausg. von dessen Brude. Karl L., 3 Bde., Berl., 1793); Fr. Schlegel, K.s Gedanten und Meinungen aus dessen Schriften zusammengestellt und erläuterto (3 Bde., Wi. 1801), und desselben Abhandlung düber L.v in den «Charakteristiken und Kritiken (Bd. 1, Königsb. 1801); Guhrauer, 4L.s Erziehung des Menschengeschlechts kritisch und philosophisch erörterto (Berl. 1841): das durchaus treffliche Buch Danzels, Gotthold Ephraim L., sein Leben undseine Werkey (Bdr 1, Lpz. 1850), vollendet von Guhrauer (Bd. 2, Abteil 1 u. 2, Lpz. 1853 u. 1854; neue Aufl. von W. von Maltzahn und R. Borberger, Berl. 1880—81); Schwarz, «Gotthold Ephraim L. als Theolog dargestellto (Halle 1854); Stahr, Gotthold Ephraim L., sein Leben und seine Werker (2 Bde., Berl. 1859; 8. Aufl., besorgt von F. Lewald, 1877⁷7); Joh. Jacobi, «L. der Philosopho (1861); Boden, „L. und Goezer (Lpz. 1862); Düntzer, Erläuterungen zu L.s Werkeno (6 Bde., Wenigen-Jena 1862 — 63); Hebler, Lessing-Studieno (Bern 1862); Kuno Fischer, «Gotthold Ephraim L. als Reformator der deutschen Litteratur (2 Bde., Stuttg. 1881); Strauß, «L.s Nathan der Weisey (Berl. 1864); Loebell, Gotthold Ephraim L.v(herausg. von A. Koberstein, Braunschw. 1865); F. Naumann, «Litteratur zu L.s Nathand (Dresd. 1867); O. von Heinemann, Zur Erinnerung an Gotthold Ephraim L.v (Lpz. 1870); H. Blümner, Laokoon herausgegeben und erläuterto (Berl. 1876; 2. sehr vermehrte Aufl. 1880); Gotschlich, «L.s Aristotelische Studieno (Berl. 1876); W. Cosack, Materialien zu Lis hamburgischer Dramaturgied (Paderb. 1876); F. Schröter und R. Thiele, «L.s hamburgische Dramaturgie u. s. w.erläutertv(Halle 1877)7 H. Uhde, &L. und die Komödianten der Neuberinr (Lpz. 1877); Rehorn, KL.s Stellung zur Philosophie des Spinozav (Frankf. 1878); Sime, Life of L.v (2 Bde., Lpz. 1878; deutsch von Strodtmann, Berl. 1878); Hlelene) Zimmern, «L.s Leben und Werker (deutsche autorisierte Ausg., 2 Bde., Celle 1879); Briefe von und an L.y (herausg. von Redlich, 2 Bde., Berl. 1878 — 79); B. A. Wagner, «Lessing-Forschungen nebst Nachträgen zu L.s Werken» (Berl. 1881); G. Spicker, «L.s Weltanschauung » (Opz. 1883); Reinkens, 4L. über Toleranzy (Lpz. 1883); H. Düntzer. L.s Leben. Mit authentischen Illustrationeno (Lpz. 1882); E. Schmidt, «L. Geschichte seines Lebens und seiner Schriften»(Bd. 1, Berl. 1884). L.s jüngerer Bruder, Karl Gotthelf L., geb. 10. Juli 1740, gest. 17. Febr. 1812 als Münzdirektor in Breslau, hat sich teils durch die Herausgabe von dem Nachlaß seines Bruders, teils durch einige Lustspiele bekannt gemacht. Ein anderer Bruder, Theophilus L., mit dem L. zusammen in Wittenberg studierte, geb. 12. Nov. 1732, ward 1778 Konrektor zu Chemnitz und erwarb sich mäßigen Ruf als lat. Dichter; er starb 6. Okt. 1808. Vgl. C. Kirchner, «Theophilus L. und das Chemnitzer Lyceum» (Chemnitz 1882).

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 11, S. 26Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

Auf derselben Druckseite 1

Ähnliche Artikel 6

Mehr aus Religion 6