Leuk (frz. Loéëche), altertümlicher Flecken mit (1880) 1411 C., Hauptort des gleichnamigen Bezirks (351 gkm, 6088 E.) im schweiz. Kanton Wallis, liegt 23 EKmeoberhalb Sitten, 795 müber dem Meere, auf der rechten Seite des Rhönethals unweit der Mündung der Dala, an der Linie Genf-Lausanne-Simplon der Schweizerischen Westbahn, deren Station L. sich 623 me über dem Meere bei Susten am linken Rhöneufer befindet; 7 Km nördlich von dem Flecken, mit demselben durch eine 14 Em lange Poststraße verbunden, liegt an der Dala in einem wilden Kessel, umschlossen von den Felswänden der Gemmi (2329m), des Torrenthorns (3003 m) u. s. w., das berühmte Leukerbad (s. d.).
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 11, S. 37Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei