Lherzolith, Name für eine Felsart, welche man zuerst nur von dem Weiher Lherz bei Aulus und einigen andern Orten der Pyrenäen kannte und für ein Aggregat für Augit hielt, bis Damour und Des Cloizegux 1862 nachwiesen, daß dieselbe zum größten Teil aus Olivin besteht, welchem graulichbrauner Eustatit, smaragdgrüner Diopsid und schwarze Körnchen der Spinellvarietät Picotit beigemengt sind. Gesteine von überraschend ähnlicher Zusammensetzung hat man später an manchen andern Punkten gefunden, z. B. bei Beyssac im Departement der obern Loire, bei Tringenstein in Nassau, in dem tiroler Ultenthal; auch gehört ein großer Teil der sog. Olivinknollen, welche an unzähligen Orten in den Basalten eingeschlossen sind, sowie der Olivinbomben in vulkanischen Tuffen ihrer mineralog. Zusammensetzung nach zum L.