Löteisen genannt. Es ist dies ein Kupferstück von verschiedener Form und Größe, das an einem mit Holzgriff versehenen eisernen Stiel befestigt ist. Zum Anwärmen des Lötkolbens dient ein kleiner, mit Holzkohlen geheizter, oben offener Blechofen (Lötofen), der mit einem Henkel versehen ist, sodaß ihn der Klempner mit auf Dächer etc. nehmen kann. Die Gaslötkolben, bei denen der Kolben durch eine Gasflamme von innen heraus beständig erhitzt wird, finden nur wenig Verwendung, da die das Gas zuführenden Schläuche den Arbeiter hindern. Oftmals bedient man sich statt des Lötkolbens eines Lötrohrs, wie Fig. 2 ein solches zeigt. Das nun in das andere, weitere Ende des Lötrohrs hinein, so bildet sich eine horizontal gerichtete, lange und spitze Flamme, die sog. Stichflamme, welche die Hitze auf einen Punkt konzentriert. Bequemer in der Anwendung als das Lötrohr ist die Lötlampe (Fig. 3), da dieselbe ohne Zuthun des Arbeiters eine kontinuierliche Stichflamme liefert. Die Lötlampe besteht aus der Ol⸗ oder Spirituslampe a und dem über derselben gelagerten, mit Spiritus gefüllten und hermetisch verschlossenen Ballon D. Zündet man die Lampe an, so bringt die Hitze derselben den Spiritus im Ballon zum Sieden; die Spiritusdämpfe treten in das Röhrchen & und strömen in die Flamme der Lampe aus, wodurch die Bildung der Stichflamme dbewirkt wird. Für besondere Zwecke verwendet man Heißluftgebläse um Löten von Zinkblech), Weingeist- und Knallgasgebläse (zum Löten von Blei).