Magnet (grch. ee ανννπe), eine eisenhaltige Masse, welche die Kraft (Magnetismus) besitzt, andere eisenhaltige Massen anzuziehen und festzuhalten. Man unterscheidet natürliche M. (die in der Natur vorkommenden Magneteisensteine) und künstliche M. Die letztern, in denen der Magnetismus erst durch Einwirkungen anderer M. oder elek—⸗ trischer Ströme erzeugt ist, sind entweder permanente M., d. h. sie behalten fortdauernd, auch nach dem Aufhören jener äußern Einwirkungen, diese Eigenschaft (wie die Stahlmagnete), oder sie sind Induktionsmagnete, d. h. sie behalten sie nur so ange, als jener Einfluß andauert (wie z. B. weiches Eisen). Sehr starke M. lassen 1c0 aus Eisenstäben verfertigen, welche mit zahlreichen Windungen eines mit Seide übersponnenen Kupferdrahts, durch welche ein kräftiger elektrischer Strom fließt, umwunden sind; man nennt sie Elektromagnete. (S. Elektromagnetismus.) Der Form nach unterscheidet man bei den künstlichen M. stab⸗ und hufeisenförmige M. (Vgl. Magnetismus.)