FeedManasse hieß auch der Sohn des Hiskias
Sagen & MythenBrockhaus 1882

Manasse hieß auch der Sohn des Hiskias, welcher diesem 699 v. Chr. auf dem Throne von Juda folgte. Er begünstigte den Götzendienst, befragte Wahrsager und Zauberer, opferte dem Moloch selbst seinen Sohn und soll den Propheten Jesaias haben ermorden lassen. Er wurde von Assarhaddon nach Babylon in die Gefangenschaft geführt. Hier soll er das noch vorhandene Gebet Manasse verfaßt haben, an dessen Unechtheit aber kein Zweifel sein kann. Dasselbe wird von Katholiken und Protestanten unter die Apokryphen gesetzt; die griech. Kirche jedoch erkennt das Buch als kanonisch an.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 11, S. 396Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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