FeedManganbraun
NaturlehreBrockhaus 1882

Manganbraun, s. Bister. Manganbronze. Technisch verwendbare Legierungen von Mangan und Kupfer sind zuerst von Schrötter durch Reduktion eines Gemisches von Kupferoxyd und Braunstein im Kohlentiegel dargestellt. Bronzen mit einem Gehalt von 3 bis 5 Proz. Mangan verhalten sich ähnlich wie Kupferzinnlegierungen, bei leichterer Schmelzbarkeit und sonorem Klange. Bei 12—15 Proz. Mangan werden sie hart und brüchig. Nach Parkes geben 70 Teile Kupfer, 30 Teile Mangan, 20—35 Teile Zink eine silberweiße Legierung, welche sich bei Rotglut walzen und hämmern läßt.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 11, S. 408Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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