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NaturlehreBau-Lexikon 1881

Mangan, u. (Chem.), franz. manganèse, m., ist ein Metall, das sich in der Natur nur mit Sauerstoff, seltener mit Schwefel verbunden findet. Das wichtigste Manganerz bildet der Braunstein (s. d.). Das Klangauchlorür, welches aus den Rückständen bei der Glasbereitung aus Braunstein und Salzsäure gewonnen wird, hat einige praktische Wichtigkeit, indem man es anstatt des Eisenvitriols zum Imprägniren des Holzes anwenden kann. Unter den Manganerzen, welche zu Darstellung der Manganpräparate Verwendung finden, sind die wichtigsten: Der Pyrolusit, Braunstein (s. d.); der Brannit (s. d.); der Manganit (s. d.). Außerdem sind noch zu nennen: Philomelan, eine Verbindung von Manganoxydul, Baryt oder Kali mit Mangansuperoxyd und Wasser; Kangan. glanz (s. d.); Mangauspat (s. d.); Hausmannit, eine Verbindung von Manganoxydul mit Manganoxyd, u. Mangankiesel, Manganaugit, ein kieselsaures Manganoxydul.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 3, S. 328Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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