Mastixbaum kultiviert wird), in kleinen weißen oder gelben, durchscheinenden, in der Hitze wohlriechenden Körnern besteht und vielfach in der Medizin, zu Räucherpulver, Firnissen und Lacken Verwendung findet. Es erweicht beim Kauen und dient den orient. Frauen dazu, das Zahnfleisch zu stärken und den Atem frisch zu erhalten. Auch nennt man manche cement⸗ oder kittartige Massen M., aus Mißverständnis des engl. und franz. Namens Mastic, d. i. Kitt (s. d.), welcher keineswegs für das Mastixharz gebraucht wird.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 11, S. 516Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei