Mastodonsaurier, Familie der Stegocephalen mit verknöcherten Wirbeln, zwei Gelenkhöckern am Hinterhauptsbein, fehlenden Kiemenbogen. Die Zähne sind an ihrer Basis mit den Kieferknochen verwachsen und zeigen stark gewundene Schmelzfalten. In der Steinkohle (mit den Geschlechtern Baphetes, Anthracosaurus u. s. w.) beginnend, erreichen sie quantitativ und qualitativ im bunten Sandstein und Muschelkalk(Labyrinthodon, Mastodonsaurus, Trematosaurus u. s. w.) ihre mächtigste Entfaltung und erlöschen im Jura.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 11, S. 516Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei