Methylkaffeesäure, s. Ferulasäure. äther CH.ONOa, wird erhalten, indem in einen Destillationsapparat 1 Teil Salpeter, 1 Teil Methylalkohol und 2 Teile konzentrierte Schwefelsäure gemischt werden. Die Bildung vollzieht sich ohne weitere Erwärmung und es destilliert das M. als farblose, bei 68 C. siedende, angenehm riechende Flüssigkeit, deren Reof bei gelindem Erwärmen mit furchtbarer Gewalt explodiert. Man hat früher das M. in der Anilinfarbenfabrikation zur Erzeugung eines grünen r Crplof angewandt, ist davon aber wegen zu großer Explosionsgefahr zurückgekommen.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 11, S. 672Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei