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Handwerk & GewerbeBrockhaus 1882

Metze, ein früheres Getreidemaß in mehrern deutschen Staaten und in Osterreich-Ungarn. Dasselbe war in Deutschland bis Ende 1871, in Osterreich-Ungarn bis Ende 1875 in gesetzlicher Geltung und machte dann dem metrischen Hohlmaß Platz. In Preußen war die M. ½6 des Scheffels und 3,435 1, in Sachsen gleichfalls 1e des (dresdner) Scheffels und = 6,489 (oder beinahe 6 ½) I. In Süddeutschland war der Name Metzen für ein weit größeres Maß als die in Norddeutschland üblich gewesene M. gebräuchlich; der bayr. Metzen war == 37,060 J, und 6 Metzen hießen Schäffel oder Schaff; der österr. Metzen war = 61,487 1, und 30 Metzen buner Muth. In Ungarn war vorzüglich der preßurger Metzen = 62,53 1 im Gebrauch.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 11, S. 678Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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