Miklucho-Maclay, Reisender, als Sohn eines russ. Edelmannes 1846 geboren, studierte in Petersburg und auf deutschen Universitäten Medizin und Naturwissenschaften, durchreiste einen großen Teil Europas, ging 1866 mit Häckel nach Madeira, dann nach den Canarien, 1869 nach Marokko. Er beschloß nun eine längere Reise nach dem Großen Ocean, namentlich um die Papua-Rasse zu studieren, und ging deshalb über Südamerika, Tahiti und die Samoa-Inseln nach Neuguinea, an dessen Nordküste er 1871—72 blieb; danach wendete er sich ur Südwestküste, und setzte 1874—75 seine Forschungen im Innern von Malakka fort. Er besuchte nun die Paläu⸗- und Admiralitäts-Inseln und 1876 — 78 wiederum Neuguineas Nordküste. Nachdem er in Singapore und Sidney seine Gesundheit wieder gekräftigt hatte, ging er 1879—82 abermals nach Neuguinea und besuchte andere Inseln des Großen Oceans.