Mohnike (Gottlieb Christian Friedr.), Theolog und Litterarhistoriker, geb. 6. Jan. 1781 zu Grimmen in Neuvorpommern, studierte zu Greifswald und Jena Theologie, wurde 1810 Konrektor, 1811 Rektor der Stadtschule zu Greifswald und 1813 Pastor an der Jakobikirche zu Stralsund, wo er auch nach seiner Ernennung zum Konsistorial⸗ und Schulrat blieb. Er starb 6. Juli 1841 zu Greifswald. Unter seinen litterarhistor. Schriften sind hervorzuheben: (Geschichte der Litteratur der Griechen und Römery (Bd. 1, Greifsw. 1813) und Hymnologische Forschungeno (2 Bde., Greifsw. 1831—32). Unter seinen histor. Arbeiten haben Wert: „Bartholomäi Sastrowen Herkommen, Geburt und Lauf seines ganzen Lebensv (3 Bde., Greifsw. 1823—24) „Geschichte der Buchdruckerkunst in Pommerno (Stuttg. 1840), nes Frederuso (3 Abteil., Strals. 1837—40) u. s. w. Um die skandinav. Litteratur erwarb er sich Verdienste durch die Übersetzungen von Tegners Frithjofssaga (13. Aufl., Halle 1876), «Die Nachtmahlskinderd (5. Aufl., Halle 1876) und „Sämtliche Gedichter (3 Bde., Lpz. 1840), sowie von Nicanders „Runen » (Stuttg. 1829), der Volkslieder der Schwedeno (Bd. 1, Berl. 1830), der (Altschwed. Balladen, Märchen und Schwänkey (Stuttg. 1836), der „Heimskringlay (Bd. 1, Strals. 1837) u. s. w.