Murray (John), einer der hervorragendsten engl. Verleger, war der Sohn von John M. (eigentlich M'Murray), einem Schotten, der, nachdem er als Marineoffizier gedient, sich 1768 in London niedergelassen und dort eine Buchhandlung eröffnet hatte, aus welchem mehrere bedeutende Werke, z. B. Mitfords «Griech. Geschichte 5, Dalrymples Annalen o und Langhornes «Plutarch» hervorgingen. Der junge John wurde 27. Nov. 1778 in London geboren, und da er bei dem am 6. Nov. 1793 erfolgten Ableben seines Vaters erst sein 15. Jahr erreicht hatte, so mußte das Geschäft eine Zeit lang von einem Disponenten fortgeführt werden. Sobald er jedoch mündig geworden, übernahm er selbst die Leitung und schwang sich binnen kurzem zu einem der ersten londoner Buchhändler empor. Die Werke der namhaftesten Schriftsteller seiner Zeit, wie W. Scott, Byron, Campbell, Southey, W. Irving, und die Reisen nach dem Nordpol von Parry, Franklin, Back, Roß und nach Centralafrika von Denham und Lander erschienen in seinem Verlag, dessen Umfang so groß war, daß er die ganze schöne Litteratur Englands zu monopolisieren schien. Dabei zeigte er sich ebenso geschmackvoll in seiner Auswahl, als freigebig gegen die Litteraten, mit denen er in Verbindung stand. So gab er Campbell für seine c Specimens of the poets „ außer den geforderten 800 Pfd. St. aus eigenem Antriebe eine gleiche Summe, da er das ursprüngliche Honorar für zu gering hielt. Byron nannte ihn den 4%½5 (König) der Verleger. Im d. 1809 gründete M. unter Beihilfe von George Canning und Walter Scott die Quarterly Reviewo, welche das Organ der Tories im Gegensatz zu der whigistischen Edinburgh Reviewo wurde. Seine Family Libraryo, von der 1830—41 achtzig Bände erschienen, und woran Scott, Lockhart, Brewster, Irving, Southey teilnahmen, gehört in die Reihe der wohlfeilen Volksbibliotheken, die in England so großen Anklang gefunden haben. Er starb in London 27. Juni 1843. Sein Sohn, John M., geb. 16. April 1808, ward 1829 Teilhaber des väterlichen Geschäfts, welches er 1843 für eigene Rechnung übernahm. Auf seinen zahlreichen Reisen machte er in Weimar die Bekanntschaft Goethes, mit dem er von da ab in Briefwechsel blieb. Die von M. seit 1829 herausgegebenen Reisehandbücher Handbooks for travellers o5, die zum Teil von M. selbst bearbeitet wurden, waren das Vorbild ähnlicher Werke in Frankreich und Deutschland. Auch der anderweitige Verlag erfuhr vielfache Bereicherungen, so unter anderm durch die Geschichtswerke von Stanley, Lord Mahon, Grote, Lord Campbell und Motley, sowie durch die Reisewerke von Layard, Livingstone und du Chaillu und die Werke von Lyell, Murchison, Darwin, Schliemann u. a. Als Teilhaber am Geschäft stehen M. zur Seite sein Vetter obert J. Cooke und sein Sohn John M. jun. Lokomotir London Londoner Luftschiffe Lurche. Lurche. Mecklenb Menschen Menscher Metallur Metz: D Mexiko Mittellät Molluske Molluske Mondkar Mosaik. Münzen. Münzwe len und ven. und Umg Bauten. ahrt. trömungen rikation. nrassen. nrassen: d O. Pesi rgie. und Cent ndisches! en. oiden.. rte. Lesemaschinen. Leuthen, Schlacht Linse. (3 Figur Lisaine: Schauplat Lissabon, Topogr. Lissajoussche Figu Lochmaschine. (3 Log. Löten. (3 Figur Lyon, Topographi Madrid, Topogra Magdeburg, Topt Manchester, Topo Manometer. (3 Maßstab. Meißel. (2 Figu Meteorologische Z Mikrobarometer. Mikroskop. Mine. (9 Figur Monaco, Topogre Moskau, Topogre München, Topogr en.) tz der Kämpfe a aphische Lage. iren. Figuren.) Figuren.) ische Lage. phische Lage ographische La ographische Lag Figuren.) raphische Lage. eichen. (3 Figuren.). ren.) aphische Lage. aphische Lage. raphische Lage.