FeedSaint-Martin
ErdkundeBrockhaus 1882

Saint-Martin, eine seit 1648 zwischen den Franzosen und Niederländern geteilte Insel in Westindien, welche als eine der nördlichsten zur Gruppe der Inseln unter dem Winde der Kleinen Antillen gehört. Sie hat einen Flächeninhalt von 98,57 Akm mit (1879) 6607 E.; davon entfallen 51½ akm mit 3481 E. und dem Hauptort Marigot auf den franz., 46,50 qkem mit 3126 C. und Philippsburg auf den holländ. Anteil. Die englisch sprechenden Weißen bilden etwa den vierten Teil der Bevölkerung. S. ist gebirgig, doch waldlos, steigt im Mont-Paradis bis 420 man und hat gesundes Klima, aber wenig kultivierten Boden. Zur Ausfuhr gelangen Rum, Zucker und Lagunensalz.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 14, S. 120Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

Auf derselben Druckseite 5

Ähnliche Artikel 6

Mehr aus Erdkunde 6