Sanda, ehemals Sanday, eine der nordöstl. Orkadeninseln, lang, schmal und vielfach ausgezackt, dabei ziemlich flach, zählt auf 30 gkm über 2000 E., —8 zwei gute Landungsplätze, Fischerei und Kelprennerei. Im J. 1818 wurden hier von einer Steinmauer umgebene Gebäude und Grabmäler aus hohem Altertum aufgefunden, welche bis dahin von Flugsand bedeckt waren. Am Vorgebirge Start Point erhebt sich ein Leuchtturm.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 14, S. 188Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei