FeedSchlegel (Karl Gust. Mor.)
Sagen & MythenBrockhaus 1882

Schlegel (Karl Gust. Mor.), bekannt durch seine theol. Schriften, der älteste Bruder der beiden vorigen, geb. zu Hannover 26. Sept. 1756, studierte zu Göttingen, erhielt die Pfarrstelle zu Bothfeld und wurde 1790 als zweiter Prediger nach Harburg berufen. S. wirkte 1796—1816 als Superintendent und Prediger zu Göttingen. Dann folgte er dem Rufe als Generalsuperintendent und erster Prediger zu Harburg, wo er 29. Jan. 1826 starb. Sein Hauptwerk ist die «Kritische und systematische Darstellung der verbotenen Grade der Verwandtschaft und Schwägerschaft u. s. w.y (Hannov. 1802). ohann Karl Fürchtegott S., der vierte der Brüder, ein verdienter Kirchenhistoriker, geb. zu Zerbst 2. Jan. 1758, besuchte ebenfalls die Schule zu Hannover und studierte zu Göttingen die Rechte. Seit 1782 bei dem Konsistorium zu Hannover angestellt, starb er als Konsistorialrat 13. Nov. 1831. Unter seinen gediegenen schriftstellerischen Arbeiten sind zu nennen: Hannov. Kirchenrechty (5 Bde., Hannov. 1801—-5), cüber den Geist der Religiosität aller Zeiten und Völker» (2 Bde., Hannov. 1819), aglirchengeschichte von Norddeutschlando (3 Bde.,

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 14, S. 379Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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