Schottenklöster, die von schott. und irländ. Mönchen, welche im 6. und 7. Jahrh. als Missionare nach dem Kontinent herüberkamen, namentlich in Süddeutschland gegründeten Benediktinerklöster. Dieselben behaupteten ihren Namen auch nachdem längst keine wirklichen Schotten mehr in ihnen wohnten, und haben ihn, wie in Wien und Regensburg, bis zur Gegenwart behalten.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 14, S. 475Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei