Sedisvakanzmünzen, Kapitelmünzen, nennt man die Münzen der geistlichen Staaten, welche seit dem Anfang des 16. Jahrh. bei Erledigung des päpstl. Stuhls von dem Kardinalskollegium, bei Erledigung der Erzbistümer und Bistümer Calden. 5 wurden. Man hat Sedisvakanzthaler, Gulden, Groschen und Pfennige, auch Dukaten und Goldgulden. (S. Zepernick, Die Kapitel⸗ und Sedisvakanzmünzen und Medailleno, Halle 1822; Nachträge 1825 und 1834.)
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 14, S. 639Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei