Seraphinenorden, erster und ältester Ritterorden Schwedens, angeblich von König Magnus I. (1260 - 85) gestiftet, nachweisbar seit 1336. Verfallen und aufgehoben, wurde derselbe unter dem 28. April 1748 vom König Friedrich I. von neuem ins Leben gerufen. Die Zahl seiner Ritter ist eine beschränkte, sein Ansehen erhöhende. Das Seraphinenlazarett in Stockholm, sowie andere Hospitäler und Kinderhäuser zeugen von der Werkthätigkeit der Seraphsritter. Das Ordenszeichen ist ein an seinen acht Spitzen mit Kugeln besetztes weißemailliertes Kreuz, belegt mit einem auf die Spitze gestellten quadratischen, von vier goldenen Patriarchenkreuzen und vier goldenen Seraphsköpfen wechselsweise eingefaßten blauen Mittelschild, darin die weißen Buchstaben J. H. S. (Jesus Hominum Salvator) überhöht von einem weißen Christuskreuz zwischen drei goldenen Kronen erscheinen. Unter der untersten Krone stehen fächerartig drei goldene Nägel, diejenigen des Kreuzes Christi darstellend. Das an goldener Krone hängende Kreuz wird am hellblauen gewässerten Bande von der rechten Schulter nach der linken Seite getragen.