Sinngedichte, auch Aufschriften oder Beischriften, hießen bei den deutschen Dichtern des 17. Jahrh. (etwa seit Logau) die Nachahmungen des Epigramms (s. d.) der alten Römer.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 14, S. 842Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei