Sm., bei naturwissenschaftl. Namen Abkürzung für James Eduard Smith, geb. 1759 zu Norwich, gest. 1828 (Botaniker), für Andreas Smith, Reisender in Südafrika 1834 (Zoolog) und für William Smith, geb. 1808 zu Bolnamere, gest. 1857 zu Cork (Botaniker: Diatomeen). Smaalenenes-Amt, Amt in Norwegen, östlich vom Kristianiafjord, grenzt östlich und südlich an Schweden und zählte (1875) auf 4143 107804 E., davon 27797 städtische. Auf die Inseln kommen 148, auf Binnenseen 274 qkm. Der Boden ist fruchtbar; namentlich werden Weizen und Roggen gebaut. Hauptstadt ist Frederikshald. smala (arab.) heißt eine militärische Gemeinschaft, insbesondere die der Zeltgenossen und des Gefolges der Häuptlinge. Die 8. von Abd-el-Kader zählte 300 Duars mit 20000 Seelen und stellte 5000 Krieger ins Feld. Smmäland, die größte Landschaft im südl. Schweden oder Götaland, grenzt gegen O. an die Ostsee und umfaßt 31601,5 àkm (davon 7,5 Proz. Gewässer) mit einer Bevölkerung (Ende 1884) von 569 128 E., davon 54 933 auf die 8 Städte (Kalmar, Westervik, Oscarshamn, Wimmerby, Wexiö, Jönköping, Eksjö und Grenna). Im allgemeinen ist das Land nicht fruchtbar, wohl aber berg⸗ und wasserreich. Schöne Gegenden wechseln mit höchst traurigen, bebaute Felder und Wiesen mit öden Heiden, ausgedehnten Waldungen, weiten Sümpfen und zahllosen Landseen. Wegen seiner Naturschönheit berühmt ist der Küstenstrich, zugleich auch der fruchtbarste Teil. Der ganze Süden bildet ein Bergplateau, das sich von Westen, Süden und Osten gegen Norden erhebt. Von dem nördlichsten Teile der Landschaft, welche ziemlich steil nach Ostergötland abfällt, geht ein Bergrücken aus, der sich bis an das Südende des Wettersees erstreckt und hier seine höchsten Punkte erreicht. Das Land ist, namentlich im Norden, ziemlich reich an Metallen, besonders an Eisenerz und Sumpfeisen; auch ist etwas Kupfer vorhanden. Hier ist auch Bergbau eine Hauptbeschäftigung neben Viehzucht, Waldwirtschaft und Ackerbau. S. wird von der südl. und östl. Staatseisenbahn 257 km durchschnitten, übrigens sind 781 Em Privatbahnen im Betrieb (1885). In administrativer Hinsicht ist S. in drei Län geteilt. Der nördl. Teil begreift das Län Jönköping (s. d.) mit 11500,46 akm und 197392 E., der südliche Kronobergslän s. d.) mit 9949,1 qkm und 167806 C., der östliche Kalmarlän (. d.) mit 10151, am und 203 930 E. In alter Zeit hatte S. den Namen Smälande oder Smälönd (spr. Smaulönd, wie noch bei den Einwohnern), d. h. kleine Länder. Es scheint aus mehrern kleinen Staaten oder besondern Gemeinden bestanden zu haben.