FeedSoreze (mittellat. Sorecinum)
ErdkundeBrockhaus 1882

Soreze (mittellat. Sorecinum), Stadt im zrdi. Depart. Tarn, Arrondissement Castres, am nördl. Fuße der Montagne Noire, rechts am Sor, hat (1881) 1134(Gemeinde 2342) E. und Kupfergießerei. S. hatte eine berühmte Benediktinerabtei, welche 1682 in ein Kolleg umgewandelt und 1854 durch die Dominikaner erworben wurde; Pater Lacordaire starb hier und wurde ebenda bestattet. In der Nähe des Orts, welcher ehemals zur Landschaft Lauraguais gehörte, liegt die große Stalaktitengrotte Lou-Traduc-del-Calet und (4 km im SW. von S.) das Bassin von St.⸗Ferkol, das wichtigste von denen, welche den Canal du Midi speisen; dasselbe kann 6374 000 ebm Wasser halten und hat eine Oberfläche von 67 ha.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 14, S. 941Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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