FeedSpiegel
Bildende KunstBrockhaus 1882

Spiegel, in übertragener Bedeutung., 538 glänzende oder auch nur glatte Fläche ohne den egriff des Zurückwerfens der Lichtstrahlen, z. B. Wasserspiegel, der S. des Meeres; ferner die glänzenden Flecen an Pfauenfedern, Schmetterlingen und andern Tieren, der weiße Fleck am After des Rehs; ferner der Mittelpunkt einer Scheibe (s. Centrum); die Hinterfläche eines Schisss über Wasser (I. Hech). Endlich ist S. auch noch der Titel verschiedener Werke, besonders pädagogischen und moralischen Inhalts, in denen Beispiele aus dem Leben als Muster oder zur Warnung aufgestellt sind, z. B. Tugendspiegel, Jugendspiegel, Glaubensspiegel, Fürstenspiegel u. s. w.; auch für Sammlungen von Rechtsgewohnheiten und Gesetzen, 3.B. Sachsenspiegel (s. d.), Schwabenspiegel (s.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 15, S. 75Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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