Stampfkalander, eine Appreturmaschine, durch welche baumwollenen Geweben eine schöne leinwandähnliche Moirierung erteilt wird, indem der möglichst fest auf eine harte hölzerne Walze gewickelte Stoff während der langsamen Drehung dieser Walze der Einwirkung einer Reihe hölzerner Stampfer ausgesetzt wird. (Bgl. Appretur.) 204000 (Jakob), schweiz. Staatsmann, geb. 18²⁰ 0 chüpfen im Kanton Bern, war seit 1843 Advokat und wurde ein Vorkämpfer des polit. Radikalismus in der „Berner Zeitunge, deren Redaction er 1845 Übernahm. Er drang unaufhörlich auf eine Verfassungsreform und wurde auch in den 1846 eingesetzten Verfassungsrat berufen. Nachdem er im Juli 1846 im Regierungsrat das Finanzdirektorium übernommen, setzte er die Aufhebung der Feudallasten und die direkte Besteuerung durch. Im Sonderbundskrieg war er eidgenössischer Kriegszahlmeister; 1849 wurde er Regierungspräsident des Kantons Bern, widmete sich aber nach dem Sturz der radikalen Regierung 1850 wieder der Advokatur. Doch schon 1855 wurde er in den Bundesrat gewählt und war 1855 Vizepräsident, 1856 und 1862 Präsident desselben. Rach seinem Ausscheiden aus dem Bundesrat 1863 übernahm er 1865 die Leitung der Eidgenössischen Bank in Bern. Er starb 15. Mai 1879 in Bern. Sein Denkmal am Eingang der Großen Schanze in Bern wurde 12. Okt. 1884 enthüllt. „Stampfmaschine, in der Nähnadelfabrikation eine Maschine zum Vorschlagen der Nadelköpfe mit den Ohren.