Stein (slaw. Kamnik), Stadt im nördl. Teile von Krain, liegt an der Feistritz in einer mit landschaftlichen Reizen ausgestatteten Gegend am Südabhange der Sannthaler Alpen, die hier Steiner Alpen heißen, ist Sitz einer Bezirkshauptmannschaft und eines Bezirksgerichts, zählt (1880) 1963, als Gemeinde 2452 CE. meist slowen. Zunge und ent-Den noch in ihren Bauten sowie in Ruinen viele enkmäler aus früherer Zeit, wo sie durch ihre Lage an einer belebten Handelsstraße bedeutend war. Die Burg Oberstein (jetzt eine Ruine) wird im 12. Jahrh. als Residenz der Herzöge von Kärnten bezeichnet. Daß die Römer diesen wichtigen Übergangspunkt über die Alpen besetzt hielten, erweisen zahlreiche Funde.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 15, S. 183Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei