Stepenitz (Groß⸗), Flecken in der preuß. Provinz Pommern, Regierungsbezirk Stettin, Kreis Kammin, an der Mündung des Gubenbaches in das Papenwasser, Sitz eines Amtsgerichts, zählt 1885) 1696 CE. und hat bedeutende Torfgräbereien, ischerei, Seeschiffahrt, Teerschwelereien, Mahl- und Holzschneidemühlen, Bau von Booten und ansehnlichen Handel mit Stettin, Vorpommern, Berlin und Hamburg. Alljährlich finden drei sehr besuchte Pferde- und Viehmärkte statt. Mit Stettin besteht Dampfschiffahrtverbindung. Bei Groß-S. liegt der Flecken Klein-Stepenitz mit 490 E. und die Dörfer Groß-Stepenitz (330 E.) und Klein-Stepenitz (150).
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 15, S. 208Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei