Südfrüchte nennt man die aus Südeuropa, teils frisch, teils getrocknet oder eingemacht eingeführten, den dortigen Ländern eigenartigen Obstarten, wie Apfelsinen, Datteln, Feigen, tandeln, Citronen, Brünellen u. a. Der Haupthandelsplatz dafür in Mitteleuropa ist Triest; die Einfuhr in Deutschland betrug w1885 41.845000 Kg.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 15, S. 350Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei