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Handwerk & GewerbeBrockhaus 1882

Tamaulipas, der nördlichste unter den östl. Küstenstaaten von Mexiko, ehemals unter dem Namen der Kolonie Neusantander ein Teil der Teuns, 9o San-Luis-Potosi, grenzt im N. an Norte getrennt ist, im O. an den Mexikanischen Golf, im S. an Veracruz und Sta steken, eines Volts das sich in 53en N. und Kultur von huuchbee nahe stand. Als langer, schmaler Küstenich besteht T. größtenteils aus sandigen Niederungen, gelland, aus welchem sich nur einzelne — Bergruppen erheben. Die Küste selbst ist mit een, Haffen und Nehrungen ausgestattet. Das Klima ist im Innern gemäßigt, die Luft rein und esund; am Auluwoes Teihlch bew große Hitze und ieber. Die Kultur des rei ist gering. In den heißen Regionen werden Baumwolle, Zuckerrohr und Reis angebaut. Der früher mit Vorteil betriebene Bergbau auf Kupfer, Silber und Gold ist aus Mangel an Geld und Händen zum Erliegen gekommen, und die Industrie liefert nur den notwendigsten Hausbedarf. Das Hauptgewerbe ist die Viehzucht. Pferde, Maultiere, Ochsen, etwas Honig und Wachs gehen gegen Getreide nach San-Luis-Potosi, Zacatecas und Queretaro. bedeutend. Der überseeische Handel der beiden Haupthäfen des Landes ist seit etwa 1830 910 beträchtlich geworden. Europ. und nordamerik. V anufakturen gehen durch diese Häfen in die Binnen-Die Hauptstadt Victoria oder Vitori a, früher Santander und auch jetzt wohl noch Neusantand Nähe Fahrzeuge schiffbar, aber durch eine Barre gesperrt ist. Die Stadt wurde 1748 angelegt und zählt 7764 E. Die ahirh . d. Häfen sind Matambros (. d.) ambach, Marktflecken im Herzogtum Sachsen— Gotha, Landratsamt Ohrdruf, in ei Thale des Thüringerwaldes, und mehrern linksseitigen Zuflüssen derselben, 453 müber dem Meere, zählt (1885) 2113 evang. C. und hat Viehzucht, Schneidemühlen, mehrere Mahl- und Olmühlen, eine Papierfabrik, eine Porphyrplatten, Holzschnitzerei' und Holzhandel. Unmit und der Dietharzer Grund; sü Apfelstädter Grund mit dem Bielstein; im SW. liegt der Nesselberg und westlich der Spittergrund, an dessen oberm Ende die Spitter, ein kleiner linksseitiger Zufluß der Apfelstädt, einen 20 m hohen Fall das Gespring, bildet. T. ist eine beliebte Sommerfrische mit Badeanstalt. oberha Straße zwischen der Insel Borneo und der Ostküste von Sumatra, sowie den Archipelen von Riouw und Linga, 72 qkm groß, mit 1300 E. Die größte der Br. und 107“ 34 30“ östl. L. von Greenwich. In politisch-administrativer Hinsicht bilden die T. einen Teil der niederländ. Residentschaft Riouw und Zubehörendes in Hinterindien.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 15, S. 458Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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